Januar 26th, 2012
Denkt man an Jugendstil, fallen einem dekorative Ranken, sich windende Linien und viel ornamentale Natürlichkeit ein. Der Jugendstil wirkt verspielt, keinesfalls streng und die Symmetrie ist verschwunden.
Jugendstil bezeichnet eine Kunstrichtung um die Jahrhundertwende (19. - 20. Jhd.). Es gab viele Bewegungen des Jugendstils, und er war in vielen Ländern zuhause, wenn auch nicht gleich in Art und Darstellung.
Bekannt ist er auch als art nouveau, Modern Style, Wiener Sezession, Fin de siècle u.a.
Die bildende Kunst hat sehr viele Werke des Jugendstils zu verzeichnen. Aber auch im Kunsthandwerk, vor allem im Möbelbau und der gesamten Inneneinrichtung gibt es viele Zeugen dieser Kunstrichtung. Kennzeichnend für den Jugendstil ist das flächendeckende Ornament aus Schlingpflanzen und sein anwendungsorientierter Ornamentstil an Torbögen und Eingängen. Ein bekanntes Beispiel ist der Eingang der Pariser Metro. Gustav Klimt ist Read the rest of this entry »
Tags: art nouveau, Gustav Klimt, Kunsthandwerk, Ornament, Wiener Sezession
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September 27th, 2011
Kunst und Kitsch liegen wohl sehr nahe beieinander. Man könnte sagen: Wo Kunst aufhört, fängt Kitsch an und Kitsch fängt dort an, wo Kunst aufhört. Aber wo endet eigentlich “wahre” Kunst?
Kitsch: Eine Begriffsdefinition
Kitsch ist ein Wort, welches definitiv negativ behaftet ist. Denn “kitschig” findet man häufig alles, was übertrieben dargestellt wird. Ob zu bunt, zu klein oder einfach nur zu hässlich, betrachten wir solche Objekte, kommt uns häufig nur ein einziger Begriff dafür in den Sinn.
Dabei hat aber jeder Mensch einen anderen Geschmack und daraus resultierend auch eine andere Sichtweise bezüglich verschiedenster Dinge. Was dem einen zu Read the rest of this entry »
Tags: Ästhetik, Kitsch
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Juni 21st, 2011
Dass Graffiti mehr als nur Schmiererei sein kann, ist allseits bekannt, aber Künstler wie Banksy beweisen immer wieder, dass es auch Aussage und daher seine Berechtigung in der Welt der Kunst hat.
Banksy ist ein anonymer Graffiti Künstler aus England, anonym in so weit, dass die Öffentlichkeit nicht weiß, wer er ist, Kollegen aber sehr wohl, immerhin ist er mittlerweile auch im Film tätig und hat seinen eigenen Manager. Anfang der 90er begann der angebliche Sohn eines Fleischers, seine Bilder an die Wände Bristols zu bringen.
Seinen Stil der Schablonen-Technik entwickelte Banksy bereits früh, da die Zeit-intensiven Grafiken für die eigentlich illegal angesehenen Aktionen ansonsten nicht fertig werden konnten, die Idee dazu - so die Legende - kam ihm, als er sich wieder einmal vor der Polizei versteckte.
Banksys Stil wird vor allem durch seine humorvollen, aber durchgehend Read the rest of this entry »
Tags: Street Art
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Februar 16th, 2011
Die Staatsgalerie Stuttgart besteht aus drei Gebäuden. Im Jahr 1843 wurde der älteste Bauteil als Museum der Bildenden Künste eröffnet, 1984 wurde das Museum um die Neue Staatsgalerie erweitert und 2002 wurde die Staatsgalerie durch einen dritten Bau nochmal ausgebaut.
Die Staatsgalerie Stuttgart besteht aus drei Gebäuden, die erst nach und nach erbaut wurden. Dabei steht jedes Gebäude für eine unterschiedliche Definition der Funktion von Museumsarchitektur. Die Sammlungen und Ausstellungen beeindrucken durch ihre besondere Vielfalt und die erfrischende Abwechslung.
Die Staatsgalerie Stuttgart - Drei Gebäude vereinen die Kunst und Geschichte der vergangenen Epochen
Im Jahr 1843 wurde der älteste Bauteil der Staatsgalerie Stuttgart, heute als Alte Staatsgalerie bezeichnet, als Museum der bildenden Künste eröffnet. Der Architekt des imposanten Gebäudes war niemand geringeres als Gottlob Georg von Barth, der seines Zeichens Oberbaurat im Finanzministerium des Königreichs Württembergs war. In der Dreiflügelanlage war neben den Kunstsammlungen zugleich auch die königliche Kunstschule untergebracht.
Im Jahr 1984 wurde der Baubestand des 19. Jahrhunderts auf Grund von Kriegsschäden und Wiederaufbau in den 50er-Jahren, in seinem Inneren Read the rest of this entry »
Tags: Ausstellung, Baden-Württemberg, Kultur, Kunst, Staatsgalerie Stuttgart
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Juli 29th, 2010
Das 1887 bis 1891 von Franz von Lenbach nach Plänen von Gabriel von Seidl im toskanischen Stil errichtete Haus beherbergt seit 1926 die Städtische Galerie München. 1957 erlangte das Haus durch die großzügige Schenkung Gabriele Münters, der Lebensgefährtin Wasiliy Kandinskys, eine einzigartige Auswahl der Werke des “Blauen Reiters”.
Neben Bildern Münters und Kandinskys gehörten dazu auch Werke von Paul Klee, Franz Marc und August Macke. Durch die Bernhard-Koehler-Stiftung gelangten 1965 weitere Bilder von Marc und Macke sowie Jawlensky und Jean Bloé Niestlé in den Besitz der Galerie. Darüber hinaus sind Werke des 19. Jahrhunderts, der Münchner Malerei, Installationen und Raumgestaltungen unter anderem von Gerhard Richter und Joseph Beuys zu sehen.
Nach den Beschädigungen des Weltkrieges erfolgten erste Reparaturen 1952. In den neunziger Jahren wurden die historischen Repräsentationsräume farblich wieder in den Originalzustand zurückversetzt und mit den ursprünglichen Möbeln und Kunstwerken eingerichtet. Zurzeit erfährt das Haus eine Generalsanierung durch das Architekturbüro Foster & Partner. Voraussichtlich bis zum Sommer 2012 wird das Haus in der Luisenstrasse renoviert. Der Kulturausschuss des Rates der Stadt München bewilligte hierfür Ende 2009 einen Etat von 58,5 Millionen Euro.
Tags: München
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Mai 27th, 2010
Derzeit findet in Berlin eine Frida Kahlo Retrospektive statt. Im Martin-Gropius-Bau können Werke der mexikanischen Künstlerin bestaunt werden. Die Ausstellung besteht aus über 170 Zeichnungen und Bildern und bietet eine seltene Gelegenheit ihre Original-Werke in Deutschland zu sehen.
Frida Kahlo verbindet in ihren Werken ein lebensfrohes, farbenprächtiges Mexiko mit ihrer eigenen komplizierten Persönlichkeit. Frida Kahlo zählt zu den bekanntesten Künstlern Lateinamerikas. Ihr Werk wurde sehr durch ihr aufregendes Leben geprägt. Durch einen Unfall wurde ihr Becken schwer beschädigt und sie litt ihr ganzes Leben an den Folgen des Unfalls. Frida Kahlo führte eine turbulente, von Affären begleitete Ehe mit dem Künstler Diego Rivera. Ihr turbulentes Leben verarbeitet Frida Kahlo in farbenprächtigen Bildern und Zeichnungen. Die Ausstellung zeigt nicht nur bekannte Werke der Künstlerin, sondern auch viele bisher noch nie veröffentlichte Exponate. Read the rest of this entry »
Tags: Berlin, Frida Kahlo
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März 12th, 2010
Das Guggenheim Museum Bilbao liegt im spanischen Baskenland, genauer gesagt in der Innenstadt von Bilbao an der Ria des Flusses Nervión und ist ein Kunstmuseum für moderne Kunst. Das Museum wurde von der Solomon R. Guggenheim Foundation gestiftet und ist eines von insgesamt sieben Guggenheim Museen.
Architekt des Ovalen und aus Glas, Titan und Kalkstein bestehenden Gebäudes, ist der Designer Frank O. Gery der für seinen dekonstruktivistischen Baustil bekannt ist. Nach einer Bauzeit von vier Jahren, wurde das Museum 1997 innerhalb der geplanten Bauzeit und des dafür vorgesehen Budgets fertiggestellt. Seit seiner Eröffnung ist das Guggenheim Museum Bilbao eines der bedeuteten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Schwerpunkt des Museums liegt in der zeitgenössischen Kunst des 20. Jahrhunderts.
Auf einer Ausstellungsfläche von über 11.000 m² gibt es hauptsächlich Installationen und Videokunst zu erforschen, aber auch Gemälde und Skulpturen gibt es im Guggenheim Bilbao zu bestaunen. Unter anderem werden Kunstwerke wie die Spinnenskulptur von Louise Bourgeois, die Skulptur Puppy von Jeff Koons und die Nebelinstallation von Fujiko Nakaya im Guggenheim Museum Bilbao ausgestellt.
Tags: Guggenheim, Moderne
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Februar 15th, 2010
Mit viel Aufruhr ist die Europäische Kulturhauptstadt Essen und mit ihr das gesamte Ruhrgebiet in das Jahr 2010 gestartet. Zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Events locken nicht nur Besucher der Region an, sondern Gäste aus ganz Europa.
Die Zeche wird zum Museum und das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt – das ist die Ruhr 2010. Eine Region, die von Arbeitslosigkeit und verwaisten Landschaften bedroht war, blüht dank der Wahl der Europäischen Union zur neuen Kulturoase auf. Künstler und Kulturförderer aus ganz Deutschland begleiten das Projekt und verhelfen so einer ganzen Region zum Aufschwung.
Das Ruhr Revier – Kooperationen auf kultureller Ebene
Nicht nur die Stadt Essen, sondern 50 weitere Ortschaften der Region in das Projekt der Kulturhauptstadt einzugliedern, ist eine der ausgefallensten und besten Ideen der Ruhr 2010. Durch Kooperationen und Vernetzungen werden wesentlich Projekte finanzierbar und gemeinsam gestartet, was letztlich auch den Besuchern zu Gute kommt. So kann das Ruhr Revier mit einer großen kreativen Vielfalt aufwarten. Read the rest of this entry »
Tags: Ruhr 2010
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Januar 19th, 2010
Es ist nicht jedem geläufig, aber man kann digitalisierte Bilder auch auf Leinwand drucken. Klar gibt es auch Anbieter, die einem die Bilder auf ein Poster drucken und das zu moderaten Preisen in excellenter Qualität.
Aber eine Leinwand hat Vorteile. Eine Leinwand ist wesentlich robuster und langlebiger. Auch hat eine Leinwand den Tuch eines Gemäldes. Dieses ist besonders dann interessant, wenn man ein digitalisiertes gemaltes Bild auf die Leinwand bringen möchte. Doch aufgepasst, nicht dass Sie mit einem Copyright in Konflikt kommen. Sie müssen schon die Rechte zu den zu druckenden Bildern haben.
Viele Hersteller bieten Leinwanddruck mit einer Farbechtheit von bis zu 75 Jahren. Die Leinwände können in unterschiedlichen Größen bestellt werden, bestellen kann man online und das Beste daran ist: Das alles ist auch noch bezahlbar. Read the rest of this entry »
Tags: Druck, Leinwand
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Januar 6th, 2010
Edvard Munch war ein norwegischer Maler, der am 12. Dezember 1863 in Loten geboren wurde. Allgemein gilt er als der Pionier des Expressionismus in Europa. Heutzutage sind seine Werke in aller Welt bekannt und geachtet.
Ab 1885 begann Munch in Paris zu studieren. Hier fing er an seinen unverwechselbaren Stil zu entwickeln und verarbeitete im Bild “Das kranke Kind” den Tod seiner älteren Schwester Sophie. Evard Munch litt selbst unter einer bipolaren Störung, das heißt er war manisch-depressiv. Dies lässt sich auf Eindrücke seiner Kindheit zurückführen. Seine Mutter starb als Munch erst 5 Jahre alt war und auch sein Vater, sein Bruder, sowie seine angesprochene ältere Schwester starben sehr früh.
Diese Erlebnisse und Stimmungen finden sich in seinen Werken wieder, die von Depression und Tod geprägt sind. Weitere Beispiele hierfür sind etwa “Sterbezimmer” oder “Tod im Krankenzimmer”. Sein wohl bekanntestes Werk wurde 1902 in Berlin veröffentlicht. Read the rest of this entry »
Tags: Edvard Munch, Maler
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