Archive for the ‘Museen’ Category

Das Solomon R. Guggenheim Museum in New York

Mittwoch, Februar 15th, 2012

Warscheinlich DER Kunsttempel der Welt überhaupt steht an der 5th Avenue in New York. Neben seiner Sammlung ist der Bau als Architekturikone des 20. Jahrhunderts berühmt.

Es klingt romantisch. Im Jahr 1928 lernt der bereits 67 Jahre alte US-amerikanische Industrielle Solomon R. Guggenheim die deutlich jüngere Malerin Hilla von Rebay kennen. Sie stammt aus Deutschland studierte in Paris und war eine der ersten Frauen die sich mit abstrakter Malerei beschäftigte.

Die beiden wurden ein Paar. Hilla malt nicht mehr. Aber der Abstract Art setzt sie auf andere und nachdrücklichere Weise ein Denkmal. Sie ist die treibende Kraft für Solomon R. Guggenheim den wahrscheinlich wesentlichsten Museumsbau des 20. Jahrhunderts bei Frank Lloyd Wright 1943 in Auftrag zu geben. (weiterlesen…)


Die Staatsgalerie Stuttgart

Mittwoch, Februar 16th, 2011

Die Staatsgalerie Stuttgart besteht aus drei Gebäuden. Im Jahr 1843 wurde der älteste Bauteil als Museum der Bildenden Künste eröffnet, 1984 wurde das Museum um die Neue Staatsgalerie erweitert und 2002 wurde die Staatsgalerie durch einen dritten Bau nochmal ausgebaut.

Die Staatsgalerie Stuttgart besteht aus drei Gebäuden, die erst nach und nach erbaut wurden. Dabei steht jedes Gebäude für eine unterschiedliche Definition der Funktion von Museumsarchitektur. Die Sammlungen und Ausstellungen beeindrucken durch ihre besondere Vielfalt und die erfrischende Abwechslung.

Die Staatsgalerie Stuttgart - Drei Gebäude vereinen die Kunst und Geschichte der vergangenen Epochen

Im Jahr 1843 wurde der älteste Bauteil der Staatsgalerie Stuttgart, heute als Alte Staatsgalerie bezeichnet, als Museum der bildenden Künste eröffnet. Der Architekt des imposanten Gebäudes war niemand geringeres als Gottlob Georg von Barth, der seines Zeichens Oberbaurat im Finanzministerium des Königreichs Württembergs war. In der Dreiflügelanlage war neben den Kunstsammlungen zugleich auch die königliche Kunstschule untergebracht.

Im Jahr 1984 wurde der Baubestand des 19. Jahrhunderts auf Grund von Kriegsschäden und Wiederaufbau in den 50er-Jahren, in seinem Inneren (weiterlesen…)


Lenbachhaus in München

Donnerstag, Juli 29th, 2010

Das 1887 bis 1891 von Franz von Lenbach nach Plänen von Gabriel von Seidl im toskanischen Stil errichtete Haus beherbergt seit 1926 die Städtische Galerie München. 1957 erlangte das Haus durch die großzügige Schenkung Gabriele Münters, der Lebensgefährtin Wasiliy Kandinskys, eine einzigartige Auswahl der Werke des “Blauen Reiters”.

Neben Bildern Münters und Kandinskys gehörten dazu auch Werke von Paul Klee, Franz Marc und August Macke. Durch die Bernhard-Koehler-Stiftung gelangten 1965 weitere Bilder von Marc und Macke sowie Jawlensky und Jean Bloé Niestlé in den Besitz der Galerie. Darüber hinaus sind Werke des 19. Jahrhunderts, der Münchner Malerei, Installationen und Raumgestaltungen unter anderem von Gerhard Richter und Joseph Beuys zu sehen.

Nach den Beschädigungen des Weltkrieges erfolgten erste Reparaturen 1952. In den neunziger Jahren wurden die historischen Repräsentationsräume farblich wieder in den Originalzustand zurückversetzt und mit den ursprünglichen Möbeln und Kunstwerken eingerichtet. Zurzeit erfährt das Haus eine Generalsanierung durch das Architekturbüro Foster & Partner. Voraussichtlich bis zum Sommer 2012 wird das Haus in der Luisenstrasse renoviert. Der Kulturausschuss des Rates der Stadt München bewilligte hierfür Ende 2009 einen Etat von 58,5 Millionen Euro.