Pablo Picasso (1881-1973)

Der spanische Maler und Bildhauer Pablo Picasso (1881-1973) gehört zu den herausragendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Er schuf ein umfangreiches Gesamtkunstwerk von Gemälden, Grafiken, Zeichnungen und Plastiken, die einen bedeutenden Einfluss auf die Moderne Kunst ausübten. Zudem gehört er zu dem Begründern des Kubismus. Die bekanntesten Arbeiten von Pablo Picasso sind die Gemälde “Les Demoiselles d´Avignon” und “Guernica”.

Geboren wurde Pablo Picasso am 25. Oktober 1881 im spanischen Malaga. Schon in seiner Kindheit fing Picasso an sich mit Kunstrichtungen zu befassen. Im Alter von vierzehn Jahren begann er an der Kunstschule La Lonja in Barcelona zu studieren. In Barcelona lernte er viele andere avantgardistische spanische Künstler kennen, die ihn beeinflussten. Ab 1900 zog es Picasso immer mehr in die französische Kunstmetropole Paris, wo Kunsthändler auf ihn aufmerksam wurden und ihm zu seinen ersten Ausstellungen verhalfen. Darüber hinaus arbeitete er in Madrid und Barcelona. Seine zwischen 1901 und 1904 entstandenen Gemälde wurden als Blaue Periode bezeichnet, da sie in bläulichen Tönen gemalt wurden. Ab 1905 begann hingegen die Rosa Periode. 1907 begründete Picasso dann mit dem Gemälde Les Demoiselles d´Avignon den Kubismus. Mit der Zeit wurden Picassos Werke immer bekannter. Ab 1917 wandte sich Picasso vermehrt dem Neoklassizismus und Surrealismus zu. Während des Spanischen Bürgerkrieges malte Picasso das Gemälde „Guernica“, das die Bombardierung der Stadt während des Krieges thematisierte und zu Picassos berühmtesten Werken gehört. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Picasso in Frankreich. Er starb am 8. April 1973 in Mougins.


Leave a Reply