Der Kubismus
Der Kubismus ist eine Stilrichtung der modernen Kunst und war vor allem in der Malerei besonders groß vertreten.
Er entwickelte sich aus dem Spätimpressionismus und wurde von den weltberühmten Malern Pablo Picasso und Georges Braque begründet. Der Kubismus war der Anfang der abstrakten Kunst und Malerei. Der Name leitet sich von dem französischen Wort Kubus, der Würfel ab, da in der künstlerischen Abstraktion vor allem geometrische Formen dargestellt werden. Der Kubismus ist eine Revolution der Maler gegen den Realismus, die Perspektive wurde verändert und hatte eine neue Darstellung von Objekten zum Ziel. Es gibt zwei unterschiedliche Methoden des Kubismus‘: den analytischen und den synthetischen.
Beim analytischen Kubismus werden die gemalten Gegenstände auf ihre geometrischen Grundformen reduziert. Deswegen verlieren die zersplitterten Dinge den Bezug zu realistischen Gestalten. Gleichzeitig lässt diese Ansicht aber auch zu, den Gegenstand aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, in dem verschieden Beim analytischen Kubismus beschränkt man sich nur auf wenige Farben.
Der synthetische Kubismus beschäftigt sich nicht mit der Zerlegung sondern mit dem Aufbau eines Gegenstandes. Die Bilder bestehen meist aus wenigen großen Flächen, klaren Umrissen und kräftigen Farben. Die Körperlichkeit der Dinge wird mit Überschneidungen von Flächen und schwachen Schattenangaben dargestellt.