Pop Art

Bei Pop Art handelt es sich um eine Kunstform, die in den 1950er Jahren aufkam. Doch erst ab 1960 wurde sie zum führenden Trend der Szene.

Das Prinzip der Pop Art ist einfach, aber kritisch. Als Modelle dienen Gegenstände und Personen aus der Welt des Konsums, wie zum Beispiel Werbefiguren. Pop Art wird daher auch als Anti-Kunst bezeichnet, da sie sich vorrangig mit dem Trivialen beschäftigt.

Aufgrund dieser Tatsache sind die Werke meist sehr flächig und geradlinig gestaltet, alles muss klar erkennbar und „straight“ sein.

Die Pop Art spielt mit dem Konsumverhalten der modernen Gesellschaft und prangert ironisch die Gedankenlosigkeit der Menschen an. Für einen unwissenden Betrachter können Pop Art Werke daher wie eine bunte Supermarktreklame wirken, nur wer hinterfragt und sich selbst kritisch in Augenschein nimmt, kann die Aussage der Pop Art wirklich verstehen.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es zwei unabhängige Strömungen des Pop Arts, eine in England und eine in den USA. Als namhafte Künstler sind Richard Hamilton und Andy Warhol zu nennen.


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