Ruhr 2010 - Europäische Kulturhauptstadt Essen
Mit viel Aufruhr ist die Europäische Kulturhauptstadt Essen und mit ihr das gesamte Ruhrgebiet in das Jahr 2010 gestartet. Zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Events locken nicht nur Besucher der Region an, sondern Gäste aus ganz Europa.
Die Zeche wird zum Museum und das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt – das ist die Ruhr 2010. Eine Region, die von Arbeitslosigkeit und verwaisten Landschaften bedroht war, blüht dank der Wahl der Europäischen Union zur neuen Kulturoase auf. Künstler und Kulturförderer aus ganz Deutschland begleiten das Projekt und verhelfen so einer ganzen Region zum Aufschwung.
Das Ruhr Revier – Kooperationen auf kultureller Ebene
Nicht nur die Stadt Essen, sondern 50 weitere Ortschaften der Region in das Projekt der Kulturhauptstadt einzugliedern, ist eine der ausgefallensten und besten Ideen der Ruhr 2010. Durch Kooperationen und Vernetzungen werden wesentlich Projekte finanzierbar und gemeinsam gestartet, was letztlich auch den Besuchern zu Gute kommt. So kann das Ruhr Revier mit einer großen kreativen Vielfalt aufwarten.
Das Programm der Kulturhauptstadt Ruhr 2010
Bereits die Eröffnungsveranstaltung mit vielen Künstlern, Tänzern und Konzerten zog trotz widriger Witterung eine hohe Zahl Besucher an. Feste, Theaterprogramme, Ausstellungseröffnungen und Events kennzeichnen das Jahr 2010. Städte werden kreativ gestaltet, wenn zum Beispiel im Mai Hunderte Ballons über den ehemaligen Schächten des Ruhrgebietes, sogenannte Schachtzeichen, schweben. Lichtinstallationen und improvisierte Kunst sind ebenso Teil des reichen Programms. Entlang der Autobahn A40 soll es dann noch das „Still-Leben“ geben, indem die Menschen die Straße für sich zurückgewinnen. Diese Aktion stellt einen von vielen Höhepunkten des Jahres 2010 im Ruhrgebiet dar.